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Deutsch, Hotelmarkt

Estrel Berlin ist umsatzstärkstes Hotel Deutschlands größtes Hotel erzielt mit 70,6 Mio. Euro Rekordumsatz und führt das Ranking der umsatzstärksten Einzelhotels an

Profile Photo By: Carsten Hennig
May 26, 2017

Estrel Berlin ist umsatzstärkstes Hotel Deutschlands größtes Hotel erzielt mit 70,6 Mio. Euro Rekordumsatz und führt das Ranking der umsatzstärksten Einzelhotels an

Berlin, 26. Mai 2017
Kein Hotel erwirtschaftete 2016 in Deutschland mehr Umsatz als das Estrel Berlin. Nach einem heute veröffentlichten Ranking der “Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung” erzielte Deutschlands größtes Hotel mit Sitz in Berlin-Neukölln im letzten Jahr einen Gesamtumsatz von 70,6 Mio. und setzt sich damit an die Spitze der 200 umsatzstärksten Hotels. Damit verdrängt das Estrel Berlin den Bayerischen Hof in München mit einem Umsatz von 62,8 Mio. Euro auf Platz 2 und führt erstmals seit sechs Jahren wieder das Branchenranking an. Mit 55 Mio. Euro verteidigte das Hotel Adlon Kempinski Berlin seinen dritten Platz.

Estrel Berlin
Estrel Berlin

Das Rekordergebnis des Estrel Berlin aus dem Jahr 2015 wurde nun um 8,6 Mio. Euro übertroffen, dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 14,2 Prozent. “Dieser Umsatz ist der höchste in unserem 22-jährigen Bestehen. Wir danken deshalb allen Estrel-Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz, ohne den diese Zielerreichung nicht möglich gewesen wäre. Gleichzeitig möchten wir uns bei unseren Hotelgästen und Veranstaltungskunden dafür bedanken, dass sie unserem Haus ihr Vertrauen geschenkt haben”, bilanzieren die Geschäftsführenden Direktoren Ute Jacobs und Thomas Brückner.

Den wichtigsten Beitrag an der markanten Umsatzsteigerung leistete vor allem der 25.000 Quadratmeter große Veranstaltungsbereich des Estrel mit einem Umsatzzuwachs von 23,3 Prozent. 2016 fanden im Estrel Congress Center über 1.600 Veranstaltungen statt, an denen mehr als 380.000 Besucher teilnahmen. Resultierend aus der Erweiterung des Estrel um 10.000 Quadratmeter Eventfläche im Herbst 2015, ist auch die Anzahl der Veranstaltungsgäste gestiegen, die im Estrel Hotel übernachten; damit wurde die Auslastung der 1.125 Hotelzimmer von 60,7 auf 63,4 Prozentpunkte gesteigert.

Auch für das laufende Geschäftsjahr zeichnet sich nach dem ersten Quartal eine Fortsetzung des Aufwärtstrends ab: “Wenn sich der Jahresverlauf weiter so positiv im Hinblick auf Umsatz und Auslastung entwickelt, hoffen wir auch beim nächsten AHGZ-Ranking darauf, wieder ganz vorne dabei sein zu können”, so Jacobs und Brückner.

Umsatz, Nettozimmerpreise und Auslastung steigen
Das Jahr 2016 haben die Top-200-Hoteliers insgesamt mit einem Umsatzplus von 4,4 Prozent abgeschlossen. Der durchschnittlich erlöste Nettopreis pro verkauftem Zimmer kletterte um 3,66 Prozent auf 144,60 Euro (2015: 139,50 Euro) und die durchschnittliche Belegung aller verfügbaren Zimmer stieg von 72,6 Prozent (2015) auf 73,2 Prozent (2016).

Als neues Ferienhotel unter den Top 10 hat sich dieses Mal der Ferienpark Weissenhäuser Strand von Rang 11 auf Rang 9 vorgearbeitet. Das Haus erzielte ein Umsatzwachstum von 8,9 Prozent und damit einen Nettoumsatz von 39 Mio. Euro (2015: 35,8 Mio. Euro). Damit schob sich der Ferienpark sogar vor den langjährigen Ferienhotel-Platzhirsch im Ranking, das Sport- und Kurhotel Sonnenalp in Ofterschwang. Das Haus musste belegungsbedingte Umsatzeinbußen hinnehmen und landete mit einem Umsatz von 38,6 Mio. Euro auf Rang 10.

Trotz der guten Zahlen ist die Stimmung unter den Top-200-Hoteliers nicht ganz ungetrübt. So hinterließen Terroranschläge, Probleme in den arabischen Golfstaaten und das nach wie vor angespannte Verhältnis zu Russland in einigen Hotels in Deutschland durchaus negative Spuren.

Die “AHGZ” erfasst seit 32 Jahren die Ergebnisse der umsatzstärksten Einzelhotels Deutschlands. Die im Top-200-Ranking erhobenen Daten beruhen im Wesentlichen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, aber in diesem Jahr keine Angaben machten, wurden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häuser geschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.

 

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